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Linkbildung per EMail
Wenn Sie an einem Spezialthema arbeiten, werden Sie sich wahrscheinlich mit Gleichgesinnten austauschen. Schicken Sie diesen Freunden, Geschäftspartnern oder Bekannten eine Mail und weisen Sie auf Ihre Seite hin. Manchmal reicht es aus die Url geschickt in die Signatur einer Mail einzubauen um die Neugier zu wecken und den Link per EMail einmal um die ganze Welt zu verbreiten.
Es lohnt sich die Betreiber ähnlich gelagerter Webseiten anzuschreiben und diese auf die Seite hinzuweisen. Viele Webpräsenzen haben auch heute noch Linkseiten, auf denen die Autoren Ihre Empfehlungen zusammenfassen und nehmen vielleicht auch Ihre Seite dort auf.
Wählen Sie die EMailadressen und Webpräsenzen gut aus und schreiben Sie jeden einzelnen Empfänger mit einer individuellen Mail an. Die persönliche Ansprache ist wichtig, stellen Sie Gemeinsamkeiten heraus und bieten Sie Informationen an. Wenn ich von jemandem persönlich angeschrieben werde, lese ich die Mail. Alles was auch nur im Ansatz nach Rundschreiben oder Reklame aussieht verschwindet ungelesen im Papierkorb.
Kontrollieren Sie die Rückläufe aus den Anschreiben an Betreiber von Webpräsenzen, eventuell gibt es offene Fragen. Führen Sie eine Liste, wen Sie bereits angeschrieben haben und wer geantwortet hat. Anhand der Rückläufe können Sie erkennen ob Sie eventuell beim nächsten Anschreiben noch etwas ändern sollten.
Was man niemals tun sollte:
Linkbildung per EMail ist ein schwieriges Geschäft. Es gibt einige Fallen in die man auf keinen Fall tappen sollte:
- Verweisen Sie niemals auf Seiten ohne Inhalt oder Baustellen! Alle Inhalte müssen fertig erfaßt und sauber aufbereitet sein bevor Sie irgend jemandem Ihre Seite zeigen!
- Schicken Sie immer nur eine einzige Mail unaufgefordert an den Betreiber einer anderen Webpräsenz! Jede zusätzliche Mail ist schädlich. Wer auf die erste Mail gar nicht reagiert, wird auch auf weitere Mails nur ablehnend reagieren oder Ihre Mails als Spam filtern.
- Verwenden Sie eine anständige Mailadresse zum Versand. Wenn Ihr Mailserver zu einer Blacklist-Domäne gehört, landet er bei vielen Empfängern automatisch im Spamfilter. Verwenden Sie als Absender eine Mailadresse mit der Sie auch im normalen Geschäftsverkehr zu erreichen sind. Riskieren Sie lieber etwas mehr Spam auf dieser Adresse als die Antwort eines potentiellen Linkpartners zu verpassen.
- Verwenden Sie einen sauber formulierten themenbezogenen Betreff. Wenn eine Mail aus einer Liste von 20 Mails pro Tag herausstechen soll, dann muß der Betreff bereits das Interesse des Lesers wecken. Überzogene Überschriften wie "Ich hab jetzt auch eine tolle Website" führen rückstandslos in den Spam-Ordner des Empfängers.
- Betteln Sie niemals um einen Link! Empfehlen Sie nüchtern Ihre Inhalte und themenbezogene Hintergründe. Wer um Aufmerksamkeit bettelt hat verloren!
- Akzeptieren Sie Absagen! Wenn ein direkter Konkurrent auf der Suchergebnisseite Sie nicht verlinken will, hat er seine Gründe. Sie würden Ihn auch nicht verlinken.
- Reagieren Sie positiv auf Kritik! Wenn Ihnen jemand schreibt daß etwas falsch ist, recherchieren Sie nochmal. Bedanken Sie sich für jede inhaltliche Auseinandersetzung mit Ihrer Seite, Ihr Gesprächspartner könnte Recht haben und Sie am Ende verlinken.
Manchmal landet mit einem externen Link einen Volltreffer. Für eine meiner Seiten liefert ein Link auf einer thematisch ähnlichen Seite mehr Besucher als die Suchmaschine Google. Leider ist auch allzu oft das Gegenteil der Fall. Linkbildung bleibt harte Arbeit, Ausdauer ist gefragt.
P.S.: Schickt mir keine EMails ...
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